Island

Tja, Island. Wo liegt das gleich wieder? Ist es da nicht immer so kalt?

Soo kalt ist es in Island gar nicht, allerdings ist das Wetter recht wechselhaft. Es kann schon mal am gleichen Tag die Sonnen scheinen, es regnen, schneien und stürmen. Das isländische Sprichwort „Dir gefällt das Wetter nicht? Dann warte einfach eine halbe Stunde.“ paßt hier recht gut.

Aber genug vom Wetter geredet. Was kann man hier denn alles machen?

Autobahnrasen, Zug fahren und im Atlantik schwimmen geht leider nicht (halt, nicht ganz wahr, es gibt ein paar ganz abgehärtete, die das ein Mal im Jahr machen, in einer Art Wettbewerb – gesehen in ner Reportage über Island).

  • 4×4 fahren (Allrad)
    Viele Wege im Hochland Islands sind nur einfache Schotterpisten, und manches Mal muß man Flüsse einfach furten, da keine Brücken existieren. Macht Spaß, man muß aber auch etwas aufpassen, man kann leicht einen Unfall verursachen, wie das Video hier zeigt. Im Hochland rumgurken geht übrigens auch mit ner Enduro.
  • Essen / trinken
    Klar, kann man sicher auch anderswo. Dort gibts aber nicht solche Spezialitäten wie Skyr, KókómjólkPönnukökur oder verschimmelten Fisch (mehr davon auf http://icecook.blogspot.com/). Nationalgericht soll übrigens unter anderem Hot Dog sein. Davon werden wir uns aber noch selber überzeugen.
  • Baden
    Island ist eine vulkanisch aktive Insel, und so verwundert es nicht, wenn aus allen möglichen Löchern in der Erde heißes Wasser, Wasserdampf oder sonstiges heißes Zeug austritt. Das kann man dann gut nutzen, um die Gehsteige in Reykjavík frei zu halten, billig Energie zu erzeugen oder jede Menge Hot Pots mit angenehmen warmen Wasser zu füllen.
  • Geocachen
    Das Suchen von kleinen versteckten Plastikbehältern per GPS-Koordinaten mag sich langweilig, albern oder geekig anhören. Es macht aber auf jeden Fall Spaß, und was das beste ist: man kommt an Orte, wo man vielleicht nie selbst gefunden hätte, vor allem in fremden Ländern. Deswegen haben Leo und ich auch einige Geocache-Beschreibungen dabei. Mehr dazu auf http://www.geocaching.com/, (oder gleich weiter zur Suche per Google Maps).
  • Party machen
    Auch das hab ich noch nicht ausprobiert, es heißt allerdings, daß man vor 12 Uhr nachts noch nirgends auftauchen braucht, und die Party nach der Sperrstunde dann auf den Straßen Reykjavíks weitergeht. Gute Musik wird auf jeden Fall gespielt, kommen doch so gute Sachen wie GusGus, Trabant oder Sigur Rós aus Island.
  • Radio hören
    Aber das kann man doch auch in Deutschland?! Klar, aber in Island gibts einige Radioprogramme, wo fast die ganze Zeit nur gesprochen wird. Man versteht zwar nix – bis auf auf den einen oder anderen Sprachfetzen, den man dann für ein ganz anderes Wort hält, als es wahrscheinlich war – aber es ist ganz nett zuzuhören. Und man kann sich damit das Gefühl der Einsamkeit vertreiben, wenn man bei einer Hochland-Durchquerung nur diesen einen Sender reinbekommt und seine CD-Sammlung daheim vergessen hat.

Natürlich gibts noch viel mehr, z.B. mit Island-Pferden reiten, mitm Schneemobil aufm Gletscher rumrasen oder Kunst, Kultur und Historie ansehen. Aber das steht ja auch im Lonely Planet.

Aber was is zur Zeit in Island so los? Artikel über verschiedenste Themen gibts im Grapevine, die auch überall kostenlos ausliegt, sowie z.B. im Blog von Iceland Express, die uns verraten, was im Juni so los ist in der Hauptstadt.

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