Zusammenfassung:
Wir besuchten heute den schwarzen Sandstrand in Vík, wanderten bei schönem Wetter im Skaftafell-Nationalpark zum Wasserfall Svartifoss und zur Gletscherzunge. Am Jökulsárlón-Gletschersee machten wir einen Halt für Fotos, um dann in Höfn, dem Umkehrpunkt unserer Reise anzukommen. Abends machten wir noch ein paar Fotos am Hafen.
In der Früh gabs im Youth Hostel ein Frühstücksbuffet, das eine Landsmännin, die Nadja, herrichtete. Nach einem kurzen Plausch checkten wir wieder aus und fuhren an den Strand von Vík, der mit schwarzem Lavasand und dem rauschenden Atlantik aufwartete. Doch schon ging die Fahrt weiter, immer der Ringstraße entlang. Das Wetter war wie gestern, zwar bewölkt, doch immer mal wieder schien die Sonne durch.
Am Skaftafell-Nationalpark angekommen, entschlossen wir uns, erst mal zum Svartifoss hohzuwandern, um endlich mal das perfekte Foto von dem Wasserfall über die Basaltsäulen zu machen. Ich hatte sogar noch die Wanderkarte dabei, die Roxy und ich damals für teures Geld gekauft haben, um dann festzustellen, daß doch alles ausgeschildert ist. Nach dem Wasserfall wanderten wir noch zu der Aussichtsnadel hoch, an dem wir anno 2005 bei Nieselregen und schlechter Sicht wieder umgekehrt sind. Dieses Mal hatten wir allerdings grandiosen Ausblick über die ganze Sanderfläche und zu den benachbarten Gletscherzungen.
Nach einer Stärkung (Kartoffelsalat auf Toastbrot) gingen wir noch zur Gletscherzunge vor, die dieses Mal viel weiter hinten lag, und seit 2005 hat der Gletscher hier eine riesige Tiefebene geschaffen. Trostlos lagen die mit Dreck und Steinen bedeckten Eisbatzen vor uns. Zu einem konnte man drüberhüpfen, und und ein Stück jahrhunderte altes Eis abbrechen.
Der nächste Stopp war am Jökulsárlón-Gletschersee, wo man die vom Gletscher abbrechenden Eisblöcke beobachten konnte, die teilweise bläuliche Farbe hatten. Das Gletschereis schwimmt in dem See herum, bis es klein genug ist, um über die Verbindung zum Meer dann in die Freiheit zu schwimmen. Die Sonne, die noch herauskam, um die Eisblöcke zu bescheinen, bietete nochmal die Möglichkeit, gute Fotos zu machen. Sogar einen Seehund konnten wir beim Abtauchen beobachten.
Schließlich erreichten wir Höfn (wird Höppn ausgesprochen) und bezogen unser Zimmer im HI Hostel, das jetzt nicht so grandios war. Wir hatten keinen richtigen Hunger, deswegen machten wir uns nur einen Instant-Latte Macchiato und gingen dann zum Hafen runter, um dort noch ein paar Fotos zu machen. Recht schnell fiel uns auf, daß immer die gleichen Autos vorbeifuhren, und immer mit zwei oder drei Jugendlichen gleichem Geschlechts. Ab und zu hielten sie an der Hafnarbudir an, einer Art Drive-in-Fastfood-Haus. Wir setzten uns noch auf eine Bank, um den Stadtrunden fahrenden Jugendlichen zuzuschauen und sind dann ins Bett gefallen.




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