Tag 3: Snow mobile tour am Vatnajökull

Zusammenfassung:

Zu schönstem Wetter ging es hinauf zum Vatnajökull-Gletscher, um eine Skee-doo-Tour zu machen. Nach einem Tee auf der Jöklasel-Hütte ging es wieder zurück zum Jökulsárlón, wo wir eine Bootstour machten und ich mir Handschuhe kaufte. Ein Abstecher zur Svinafellsjökull-Gletscherzunge bot nochmal einen tollen Ausblick. Den Tag beschlossen wir, nachdem wir uns lecker Spaghetti gekocht haben, im Hot Tub bei 38 Grad.

Bilder von heute

Frühs gab es ein etwas liebloses Frühstück, allerdings war so ein total pappsüßer Kuchen dabei (geschätzte Kalorien: halber Tagesbedarf). Dafür hatten wir traumhaftes, fast wolkenloses Wetter. Wir hatten vor, eine Ski-doo-Tour am Gletscher zu machen. Dazu warteten wir am Parkplatz an der Stichstraße zur Jöklasel-Hütte, die man nur per 4WD befahren kann. Ein Super-Jeep holte uns ab und es ging über bizarre Hochebenen zum Ausgangspunkt der Fahrt.

Wir wurden ausgestattet mit einem Overall, Helm und Handschuhe und wurden kurz eingewiesen. Leo fuhr zuerst, und wir kamen zu einer Aussichtsstelle, wo man bis zum Hvannadalshnúkur schauen konnte, dem höchsten Gipfel Islands. Nach einem Fahrerwechsel gings weiter zu einem anderen Aussichtspunkt. Leider war die Sicht nach oben durch Nebel verdeckt, die Küste des Atlantik im Tal konnte man hingegen gut sehen. Zurück in der Hütte konnten wir noch bei einem Tee den tollen Ausblick genießen, bis es dann wieder über holprige Wege nach unten ging.

Höfn war der östlichste Punkt unserer Reise, ab da wollten wir wieder Richtung Reykjavík fahren. Wir kamen wieder am Jökulsárlón vorbei, wo wir die Bootstour machten. Die Veranstalter hatten da drei Amphibien-Fahrzeuge, die in dem Gletschersee herumfuhren. Die Guidin erzählte uns, daß die Dinger schon im Vietnam-Krieg zum Einsatz kam und zeigte uns sogar ein Einschußloch. Wir fuhren durch die abgebrochenen Eisblöcke. Uns wurde erklärt, daß die ganz großen Eisberge teilweise 7 Jahre brauchen, um auf die passende Größe zu schmelzen, und daß das Eis 1000 bis 1500 Jahre alt ist. Wir bekamen jeder noch ein Eisstück, an dem wir lecken durften (laaaangweilig, ham wir schon gestern gemacht) und fuhren dann zurück. Im Shop deckten Leo und ich uns dann noch mit Souvenirs ein.

Die Sonne ließ sich auch wieder blicken, nachdem die Wolken schon etwas zugezogen haben. Kurz vor dem Skaftafell-Nationalpark gings eine Stichstraße zu einem Aussichtspunkt der Svinafellsjökull-Gletscherzunge, die einen super Blick bot. Ein echter Geheimtip, jedoch nicht ganz ungefährlich, da es fast nicht (mehr) abgesichert ist.

Nach ein paar picture stops kamen wir in Hörgsland an, unserer Unterkunft für heute. Wir kochten uns Spaghetti mit Tomatensoße, und danach probierten wir den Hot Tub aus, den es hier gibt. Das Wasser war angenehme 38 Grad warm, und so ließ es sich einige Zeit aushalten. Um kurz nach 23 Uhr fielen wir beide dann todmüde ins Bett.

2 Antworten zu „Tag 3: Snow mobile tour am Vatnajökull“


  1. 1 Kerstin Mittwoch, Juni 4, 2008 um 21:02:04

    Hui, deine Bilder sind ja schon gut angekommen, wenn man sich die flickr-Kommentare anschaut! :-)

    Ich ersticke förmlich an meiner Diplomarbeit, ab der ich 12 Stunden täglich arbeite. Aber ein 200-seitiges Buch über den Monte benötigt eben seine Zeit.

    Viel Spaß weiterhin euch beiden. Und natürlich bin ich auch ganz besonders auf Berichte und Bilder aus New York gespannt.

    Ach ja, auf gawker.com/stalker kannst du immer sehen, welcher Star am Tag in Manhattan gesichtet worden ist. Fand ich damals ganz witzig und ich fahr halt auf solchen Quatsch ab.

    Schöne Grüße aus dem regnerischen München (tolles Diplom-Wetter)

    Kerstin

  2. 2 vividos Donnerstag, Juni 5, 2008 um 22:16:27

    Hi Kerstin,
    gawker/stalker kenn ich natürlich schon, und ich schau auch öfters rein, nur hab ich wohl leider nicht deine Gabe, irgendwelche Stars innerhalb von Millisekunden zu erkennen :) falls ich trotzdem welche seh, wird natürlich sofort gepostet.


Eine Antwort schreiben