Zusammenfassung (04.06.2008):
Die Gegend, in der wir heute unterwegs waren, heißt Árnessýslu und liegt zwischen dem See Þingvallavatn und dem Gletscherfluß Þjórsá. Wir besuchten die nachgebaute Torffarm Þjóðelveldisbærinn, den ehemaligen Bischofssitz Skálholt, den Geysir Strokkur und den Wasserfall Gullfoss. Abends gabs wieder Spaghetti und Hot Tub.
Bilder vom Tag 5
Gemächlich ließen wir’s vor der Abfahrt heut nochmal angehen. Während der Fahrt von Vík aus in den Norden regnete es ordentlich, aber spätestens ab Hella gabs wieder herrlichen Sonnenschein. Dort bogen wir auch von der Ringstraße ab und fuhren in Richtung Hekla.
Der Vulkan, der auch jetzt noch aktiv ist (letzter Ausbruch im Jahr 2000) galt im Mittelalter als das Tor zur Hölle. Er ist fast nur mit einer Wolkendecke umhüllt zu sehen. Auch diesmal blieb mir der Blick auf die Spitze leider verwehrt. Dafür gab es einen netten Staubsturm, der das Lavafeld der Hekla herunterkam, und der Versuch, den Wasserfall Þjófafoss zu sehen war mangels eines 4WD-Autos auch nicht von Erfolg gekrönt.
Weiter gings auf der gravel road an der Hekla vorbei und bei einem Wasserkraftwerk wieder auf der anderen Seite des Flusses Þjórsa vorbei. Wir besichtigten das Torfgehöft Þjóðelveldisbærinn (fragt mich nicht, wie man as ausspricht), das original nach den Ausgrabungen des Hofes Stöng gebaut wurde. Stöng wurde anno 1104 natürlich von Hekla geplättet und irgendwann wieder ausgegraben. Etwas weiter gab es dann noch einen spektakulären Aussichtspunkt über die Flußebene.
Über Árnes kamen wir nach Skálholt, das bis 1798 das religiöse Zentrum Islands beheimatete, bis nach einem Erdbeben beschlossen wurde, in die Hauptstadt umzuziehen. In und am Laugarvatn angekommen, holten wir kurz unseren Unterkunftsschlüssel, um gleich weiter zum Geysir zu fahren.
Zum Geysir muß ich wohl nicht mehr viel schreiben, es kommt einfach heißes Wasser aus der Erde raus. Blöd also, wenn man direkt im Wind steht, was uns allerdings natürlich nicht passiert ist. Zeitweise waren wir sogar alleine am Strokkur, so heißt nämlich dieses spuckende Erdloch.
Weiter am Gullfoss hieß es dann: regenfeste Kleidung anziehen. Der Wasserfall, der sich über mehrere Kaskaden ergießt, wirbelt nämlich einiges an Wasser hoch. Wir sind natürlich bestens ausgestatet und so konnten wir ein paar nette Bilder machen.
Zurück am Youth Hostel gabs wieder mal Spaghetti, und wir lernten unsere Haus-Mitbewohnerinnen Katrin und Birgit kennen. Um Mitternacht gingen Leo und ich dann nochmal in den knapp 40 Grad heißen hot tub und ließen den Abend ausklingen.



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